Archiv der Kategorie: 2019

Isabella Hannig: „Bilder erzählen …“ – Retrospektive

Ausstellung vom 3. bis zum 24. Februar 2019

Vernissage: 3. Januar 2019, 11.00 Uhr.
Einführung in die Ausstellung: Michael Hannig.
Musikalische Umrahmung: Constantin Hannig, Klavier

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu der Vernissage zu kommen oder sich die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Kunstraums anzuschauen.

Öffnungszeiten: Do – Fr 16 – 19 Uhr, Sa – So 10 – 13 Uhr

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Isabella Hannig schuf den Hauptteil ihrer Bilder und Grafiken in der Zeit, in der sie in Bad Honnef – Rhöndorf lebte, immerhin mehr als 25 Jahre lang. Sie begann mit Ölbildern, bevor sie die Darstellungsmöglichkeiten der Aquarelle auf Seide faszinierten und sie schließlich ihre so genannten Fadengrafiken entwickelte.

Unabhängig von den verwendeten Techniken suchte Isabella Hannig die Vielfalt menschlicher Wirklichkeiten, das große Thema ihres Gesamtwerkes, darzustellen. Bildnerisch arbeitete sie mit Überschneidungen, Symbolen und besonders mit unrealistischen Verbindungen realistischer Details, die die Komposition mehrerer Betrachtungsebenen in einem Bild zulassen. Die Fadengrafiken waren darüber hinaus für sie ein Mittel, Erinnerungen festzuhalten.

Alle Bilder der Künstlerin sind gegenständlich, sie erzählen. In einem Teil der Werke sind Texte bildnerisch eingefügt. Andere Werke beziehen sich auf Texte, z.B. der Autorinnen, mit denen Isabella Hannig oft eng zusammenarbeitete.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

„Keltische Harfen erklingen und erzählen“
Das Harfenduo „Bettelmanns Hochzeit“
(Antje ten Hoevel und Uwe Jendricke)
musiziert, abgestimmt auf das Thema der Ausstellung.
Kunstraum Bad Honnef – Samstag, 9. Februar, 19.00 Uhr
(Eintritt frei, Spenden erbeten)

„Malerei und Dichtkunst fanden zusammen“
Michael Hannig, der Mann der Künstlerin, führt durch die Ausstellung.
Anhand der Exponate erläutert er, wie seine Frau zusammen mit befreundeten Dichterinnen ihre Werke schuf, ihre Bilder erzählen ließ.
Kunstraum Bad Honnef – Dienstag, 12. Februar, 19.00 Uhr
(Kursangebot der VHS Siebengebirge, Eintritt frei)

„Gedichte und Erzählungen zur Finissage“
Anne Jüssen, Ursel Langhorst und Dr. Gundel Linhart
lesen aus ihren Werken
Kunstraum Bad Honnef – Sonntag, 24. Februar, 11.00 Uhr
(Eintritt frei)

 

Irena Paskali: „URBAN / NATURE DIALEKTIK“ – Fotografie und Zeichnung

Ausstellung vom 6. bis zum 27. Januar 2019

Vernissage: 6. Januar 2019, 11.00 Uhr.
Zur Einführung spricht die Künstlerin selbst.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu der Vernissage zu kommen oder sich die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Kunstraums anzuschauen.

Öffnungszeiten: Do – Fr 16 – 19 Uhr, Sa – So 10 – 13 Uhr

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Irena Paskali: „Ich lasse mit den Fotos innerhalb meiner Projekte die klassischen Zielsetzungen zeitgenössischer Fotografien hinter mir, die räumlich figurative Formen der industriellen oder postindustrielen Zivilisation darstellen, die oft außerhalb unserer primären Wahrnehmung stehen und der Gesellschaft bislang unbekannte Formen ihres Daseins im bekannten Interaktionsrahmen des Menschen vor Augen führen.
Ich gehe einen Schritt weiter und gebe die festgefügten Formen städtischer Landschaften in ihren figurativen und bekannten Formen auf. Durch das Aufgeben der Formensprache zeige ich Systementwürfe städtischer Landschaften und der darin lebenden Menschen in ihrer höchsten Abstraktionsstufe und stelle damit das, was Dinge, Eigenschaften oder Prozesse ihrem Wesen nach sind und in welcher Beziehung sie nach unserem Verständnis zueinander stehen, in Frage.
Meine Werke begreife ich als Aufforderung zur Reflektion unserer Grundbegriffe im Zusammenleben und stelle die Frage, aus welchem Stoff oder Element das Weltganze überhaupt besteht.“
Gezeichnet sind diese Werke mit Holzkohle, die hunderte, ja tausende Jahre alt ist.

Irena Paskali: „Die ungeheure Zeitspanne, die in diesem Material liegt, fasziniert mich. Ich habe beim Zeichnen ein Stück vergangener Zeiten in Händen und schaffe mit diesem kleinen Stück Kohle, das vielleicht aus einem Möbelstück oder einem Knochenrest stammt, etwas Neues.“

Irena Paskali geboren 1969 in Mazedonien – lebt und arbeitet seit 2004 in Köln. 2007 Kunsthochschule für Medien, Köln. 2000 Akademie der Bildenden Künste, Skopje – 1995 Universität der Naturwissenschaften, Skopje. Zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien in Deutschland und im Ausland.