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Ulrich Cremer: KLMSCHTZ JETZT. Plakate zum European Green Deal

Einladung zum „Tag der offenen Tür“ (kein Einführungsvortrag)
am Sonntag, 2. August 2020, von 11.00 h – 16.00 h
Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 3

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeiig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Öffnungszeiten bis zum 23. August: sonntags 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
FensterGalerie durchgehend geöffnet.

Cremer Klima 1               Cremer Klima 2  Cremer Klima 3  Cremer Klima 4

Im Kunstraum zeigt Ulrich Cremer unter dem Titel KLMSCHTZ JETZT Plakate zum European Green Deal.

„Der Titel ist Ausdruck für eine der dringlichsten Forderungen unserer Zeit, für deren Umsetzung uns jedoch noch entscheidende „Vokale“ fehlen.
Uns fehlt der Intellekt zu erkennen, dass Klimaschutz ein Oberthema ist, dem sich alle anderen Probleme und ökonomischen Erwägungen unterordnen müssen. Uns fehlt die Anerkennung der Tatsache, dass der langen Verweildauer menschengemachter Treibhausgase in der Atmosphäre ihre sofortige maximale Reduzierung entgegenzusetzen ist. Uns fehlt das Umweltverständnis, dass wir selbst Teil der Natur sind und Klimaschutz nichts weniger als den Erhalt unserer existenziellen Lebensgrundlagen bedeutet.
Die Klimakrise ist ohne Zweifel ein zu komplexes Thema, um kurzfristig eine Lösung finden zu können. Aber es gibt politische Sofortmaßnahmen, die schon jetzt angegangen werden müssen. Für uns Bürger besteht die Möglichkeit, den notwendigen Prozess durch unser Verhalten zu beeinflussen und einen Wandel der wirtschaftlichen und politischen Ordnung herbeizuführen. Die Plakate wollen das Thema visualisieren und so eine Brücke vom wissenden Kopf zur handelnden Hand bauen.“ (Ulrich Cremer)

Dr. Ulrich Cremer 1942 in Königswinter geboren, Kunstgeschichts- und Architekturstudium, Architekturdiplom an der TH Stuttgart, Promotion an der TH Darmstadt, Fotografie, Bücher, Skulpturen, Plakate.

 

Johannes Reinarz: „Im Anfang war die Balustrade“. Retrospektive

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Kunstraum derzeit geschlossen.
Wir bemühen uns, sobald das möglich ist, die Johannes-Reinarz-Ausstellung noch öffentlich zu präsentieren.
Notwendige Änderungen im Hinblick auf das weitere Jahresprogramm geben wir zu gegebener Zeit bekannt. 

Ausstellung vom 15. März bis ??? (leider derzeit nicht zu besichtigen)
Vernissage: 15. März, 11.00 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Gisela Reinarz, Kuratorin

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu der Vernissage zu kommen oder sich die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Kunstraums anzuschauen.

Öffnungszeiten: Do – Fr 16 – 19 Uhr, Sa – So 10 – 13 Uhr

  Foto Reinarz Porträt                             Foto Reinarz 1   Foto Reinarz 2   Foto Reinarz 3   Foto Reinarz 4    

Am 5. März würde der Bad Honnefer Künstler Johannes Reinarz 100 Jahre alt.
Aus diesem Anlass lädt der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V. gemeinsam mit seiner Familie zu einer Gedenkausstellung ein.

„Ich bewundere sie seit langer Zeit und habe versucht, sie aus der Versenkung zu holen und sie von ihrem Schattendasein zu befreien.“ Diese Liebeserklärung an die Balustrade schreibt der rheinische Bildhauer und Maler Johannes Reinarz in seinem Bildband „Au commencement était la balustrade“.

In Honnef geboren und aufgewachsen, gehörte Johannes Reinarz nach dem 2. Weltkrieg an den Kölner Werkschulen zu den ersten Schülern der Bildhauerklasse von Professor Wolfgang Wallner. 1952 begann er nach dem Abschluss des Studiums seine Karriere als freischaffender Künstler. Bestanden seine Werke zunächst noch aus sakralen Motiven und waren von einer nüchternen Schönheit, so wurden sie im Laufe der Jahre immer abstrakter, spannungsvoller und experimenteller.

1968 gründete er mit fünf weiteren Künstlern die Bonner Künstlergruppe „SEMIKOLON“, die bis heute besteht und die regionale Kunstszene mitbestimmt. Neben der lokalen Kulturarbeit bemühte sich Johannes Reinarz durch wechselseitige Ausstellungen um einen regen europäischen Kulturaustausch.
Seine letzte Schaffensperiode verbrachte der Bildhauer in der Provence und widmete sich dort bis zu seinem Tod im November 2004 einem einzigen Thema, nämlich der „Balustrade“.
Seine farbenreichen Bilder und skurrilen Skulpturen zeugen von einer ungebrochenen, kindlich verspielten Lebensfreude und unerschöpflicher Schönheit des Lebens sowie von einer erotischen Lebenslust, die mit viel Humor den Respekt und die Achtung vor der menschlichen Kreatur und der göttlichen Schöpfung niemals verliert.

+++ Wenn Sie zu den Ausstellungen im Kunstraum eingeladen werden möchten, schicken Sie uns bitte einfach eine Mail: cornelia.nasner@t-online.de +++