Archiv der Kategorie: Ausstellungen / Nachrichten

Ausstellungen 2017

8. Januar – 29. Januar 2017
Gisela Thielmann,
Malerei, Skulpturen

12. Februar – 5. März 2017
Roswitha Schumacher-Kuckelkorn
Malerei

19. März – 9. April 2017
Dr. Denise Steger
Malerei, Objekte

23. April – 14. Mai 2017
Koshbhu Shadan 
Malerei

28. Mai – 18. Juni 2017
Dr. Peter Bischofs
Malerei, Fotografie

09. Juli – 30. Juli 2017
Marion Moritz
Fotografie

19. August – 2. September 2017
Ernst Günter Hansing
und die Künstler/Filmemacher Zimmer/Kühr, Berlin
Abstraktion im Dialog

10. September – 1. Oktober 2017
Sabine A . Hartert
Fotografie

15. Oktober – 5. November 2017
Cornelia Harss
Malerei, Karikaturen

19. November – 10. Dezember 2017
P. Grunewald, I. Jeschke-W.
Skulpturen; Malerei

Helga Persel (Fotografie)

Fotografie-Objekte und Zeichnungen

persel_03Künstlerische Arbeit mit Fotografie hat sich heute dem übersättigten Auge auszusetzen. Die Flüchtigkeit des Blicks, die der Masse des Fotografierten Herr zu werden versucht, ist zur Überlebensstrategie geworden. Dies schafft Widerstände längere Zeit ein einzelnes fotografiertes Bild zu betrachten. Die Frage, was fesselt mein fotografisches Auge, wird zur zentralen des Werkes.

Meine Fotografien sind keine Bildschirm-Bilder oder traditionell gerahmt, sondern werden auf Holzblöcke, -bögen oder –flächen aufgebracht. Die Form ihrer Präsentation ist ein wichtiger Bestandteil ihrer ästhetischen Erscheinung. Die dünne Schicht der farbigen Fläche wird bezogen auf die Dreidimensionalität des Trägers und auf den umgebenden Raum. Ihre Reduktion auf zwei Dimensionen, die im Verhältnis zur fotografierten Ausgangssituation ein Weniger darstellt, wird so im erneuten Bezug zur Dreidimensionalität zum Impuls der Auseinandersetzung mit unseren Wahrnehmungsgewohnheiten.

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Helga Persel

Fotografie/ Installation/Grafik

  • lebt und arbeitet in Mainz
  • 1980 – 86 Studium Bildende Kunst / Kunstgeschichte
  • in Mainz und Wien, Schwerpunkte Fotografie
  • und Serigrafie

 

Ausstellungen (Auswahl ab 2008)

  • 2014 Ravelin der Festung Ehrenbreitstein, Fotoinstallation: weg
  • 2013 Landtagsfoyer, Mainz
  • 2013 Koblenzer Museumsnacht, Videoinstallation: Wasserweg
  • 2013 Haus Metternich, Koblenz (K)
  • 2013 Kunstverein Wörth
  • 2013 Zwischenräume, Karlsruhe
  • 2012 Kunst direkt, Mainz (K)
  • 2012 SPK-Kunstpreis, Karlsruhe
  • 2012 Galerie Steinacker, Koblenz
  • 2012 Tuchfabrik, Trier
  • 2012 Kunstverein Walkmühle, Wiesbaden
  • 2011 SPK-Kunstpreis, Karlsruhe
  • 2011 Koblenzer Museumsnacht, Videoinstallation: Fluvius
  • 2011 Kunstverein im OLG, Düsseldorf (E)
  • 2010 Koblenzer Museumsnacht, Videoinstallation: Hortus
  • 2010 Kunst direkt, Mainz (K)
  • 2009 Rheinpartie, Videoinstallation: Fluvius, Alte Kirche Spay
  • 2008 Installation: Villa Belgrano – bewegte Geschichte, KM 570, Boppard
  • 2008 Kunst direkt, Mainz (K)

 

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Angelina Konrad (Holzschnitte)

Angelina Konrad ist ursprünglich bekannt für ihre Linol- und Holzdrucke auf Weinfilterschichten. Diese Zellulose-Platten werden bei der Weinherstellung gebraucht, um den Wein haltbar zu machen und ihn zum Glänzen zu bringen. Genau das ist auch der Kern ihrer künstlerischen Arbeit: Erinnerungen haltbar machen und kleine unscheinbare Momente zum Glänzen bringen.

Manchmal allerdings wird der kolorierte Druckstock selbst zum Kunstwerk. So in der aktuellen Serie mit dem Titel Zeitlang: „Wird einem die Zeit lang, bekommt man Zeitlang – zumindest in meiner Oberpfälzer Heimat. Da bedeutet Zeitlang so viel wie Sehnsucht oder Heimweh. In der Serie ‚Zeitlang‘ mischt sich die Sehnsucht mit der Vergangenheit: Szenen aus dem privaten Fotoarchiv werden zu Symbolen einer Generation.“ (A. Konrad)

Vita

Angelina Konrad
Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Objekte

  • 1961 geboren in Weiden in der Oberpfalz
  • 1983 – 2002 Atelier in Köln
  • lebt und arbeitet in Rhöndorf

Mitglied im BBK

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2014 „Zeitlang“, Stadtgalerie Alte Feuerwache im Stadtmuseum Amberg [E]
  • 2013 Anonyme Zeichner, Kunstverein Tiergarten, Galerie Nord, Berlin
  • 2012 „Wein achten“, Kreishaus Neuwied [E]
  • 2012 „Endstation“, Königswinter
  • 2011 „Bitte recht freundlich“, Kurfürstliches Gärtnerhaus, Bonn [E]
  • 2010 „Passt V“, Kunstverein Weiden
  • 2010 „Obscure Fotografen“, Regionalbibliothek Weiden [E]
  • 2009 „Art Worlds in Sacred Spaces“, Kunstraum Remigius, Bonn
  • 2009 Zeitenwechsel, KM 570, Festung Ehrenbreitstein, Koblenz
  • 2009 „… von hier aus … an den Rhein“, Eifelmuseum Blankenheim
  • 2009 Brückenfestival, FJK, Erpel
  • 2007 „Auf der Suche nach der photographierten Zeit, Kunstraum Bad Honnef [E]
  • 2006 Galerie im Kelterhaus, Winningen [E]
  • 2005 Kulturwerkstatt Alte Schreinerei, Bad Honnef [E]
  • 2004 Ausstellung mittelrheinischer Künstler, Kreismuseum Neuwied
  • 2004 Katholisch-Soziales Institut der Erzdiözese Köln, Bad Honnef [E]

www.angelina-konrad.de
E-Mail: info@angelina-konrad.de

 

 

 

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Stefanie Lenartz (Malerei)

Die neuen Arbeiten von Stefanie Lenartz überraschen. Schritt für Schritt nähern sie sich naturnahen Szenerien. Immer noch ist die Farbe wichtigstes Gestaltungselement und die Gleichzeitigkeit mehrerer Bildebenen von großer Bedeutung für die Komposition. Doch die in der Eifel lebende Künstlerin wagt sich seit einiger Zeit näher an die Verführungskraft der Landschaft in ihrer Heimat.

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Es ist keine Landschaftsmalerei im herkömmlichen Sinn, und doch geben Stefanie Lenartz` Arbeiten die Gegend um sie herum wieder. Die Landschaft mit ihrer charakteristischen Vegetation, den Kraterseen und Maarufern ist deutlich erkennbar. Gleichzeitig nimmt sich die Künstlerin die Freiheit, Raumwirkungen zu verstärken, Farben gezielt als ein Mittel einzusetzen, um Räume zu gestalten und den Blick zu lenken. Durch die Akzentuierung der Formen, wie beispielsweise bei der Darstellung von Schilf und Seerosen, lässt Stefanie Lenartz ihren eigenen Gefühlsanteil erkennen, denn gerade hier teilt sich die Intensität ihres Erlebens dem Betrachter mit. Das gibt den Bildern einen expressionistischen Zug. Die Bilder mit ihren verschiedenen Farbschichten und strukturierten Farblagen, zum Teil sogar mit Lavasand vermischt, überlassen auch vieles dem Auge des Betrachters. Obwohl sie auf den ersten Blick abstrakt gehalten sind, lösen sie starke Assoziationen zur Natur und Landschaft aus. Die Farben auf verschiedenen Ebenen scheinen sich ständig zu verschieben, manchmal verschmelzen sie miteinander, geben Durchblicke frei, sind durchscheinend oder zudeckend.

Realistisch im Ansatz gehen die Bilder aber über das einfache Abbilden hinaus. Der gefühlsstarke Farbauftrag lädt die Arbeiten mit einer Impulsivität auf, die weder die Fotografie noch die realistische Wiedergabe als Malerei bieten könnten. Gefühle, Empfindungen und das in der Natur Erlebte sowie die Erinnerung im Blick auf die Motivvorlage werden im Atelier auf der Leinwand festgehalten. Stefanie Lenartz zeigt in diesen neuen Arbeiten einen sensiblen Umgang mit Farben und klar gesetzten Akzenten. Die Erfahrung und die Empfindung einer Landschaft übertragen sich bei Stefanie Lenartz in Bilder, die nie nach bloßem Wiedererkennungseffekt suchen.

Textauszug von Eike Oertel-Mascioni (Kunsthistorikerin, Wallerfangen)

Klaus-R.Uhlig-2012-vor-Multipolar

Dr. Klaus Uhlig (Malerei)

Der Kunstraum Bad Honnef eröffnet Sonntag, den 24. Mai um 11 Uhr am Rathausplatz die Ausstellung „Kosmos“ mit Arbeiten des Kölner Künstlers Klaus R.Uhlig.

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Seine Kunststudien an der Bauhausuniversität(HAB),der TU Berlin und Harvard University (Master of Arts) haben es ihm ermöglicht, einen eigenen Malstil zu schaffen, das Structurel. Dieses verbindet abstrakte, nichtabstrakte und erdachte Strukturen mit realen Elementen, auch Figuren. Klaus R.Uhlig malt seine Structurele nicht nur klassisch mit dem Pinsel, sondern auch unter Verwendung der Decalcomanie und kontrollierter informeller Farbaufbringung. Dabei entstehen fallweise faszinierende haptische Oberflächen. Die Austellung konzentriert sich auf structurele Arbeiten, zeigt aber auch Einzelexponate aus weiteren Arbeitsfeldern des Künstlers, wie Figurel und Graphik, darunter Monoprint und Holzschnitt.

„Kosmos“ läßt uns an schier unendliche Weite und Vielfalt denken. Klaus R.Uhlig wagt sich in diese hinein. Für ihn steht #Kosmos nicht nur für die Welt an sich, für All-und Globalordnung, sondern auch für die Lebensordnung von Einzelnen, Gruppen und der Gesamtheit.. Jede Person hat ihren Kosmos, der das ihr Bekannte und von ihr Erdachte umfaßt. Das gilt auch für Gruppen und Gesellschaften. Künstlerinnen und Künstler haben einen Bilderkosmos, der ihre Weltbegreifung wiederspiegelt. KRU gestaltet auf seine Weise Aspekte dieser Kosmen in seinem Bildwerk. Im Agust 2014 schrieb der Kölner Kunstkritiker Jürgen Kisters über Klaus R.Uhlig:“Alles scheint ihn zu interessieren, Realismus ebenso wie Surrealismus, expressionistische Aufregung ebenso wie symbolistische Rätselhaftigkeit, die Irritation von Proportionen, die Tiefe des Raumes und die Magie der Fläche“. Uhligs Arbeiten wirken durch ihre fröhliche, zumeist kräftige Farbgebung.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das 180×270 große, in diesem Jahr entstandene Triptichon Astroider Kpsmos (Schwarzes Loch). Einige weitere Darstellungsthemen sind: Urgewalten Multipolar, Orbitwärts, Sonnenball , Heliosland, Über den Wolken, Allfest, Im Univers, Zum Zenit, anderswo, Fusion, Solaris, Spuren des Paradieses. Uhligs structurele Malweise ist für solche Sujets besonders geeignet, da sie deren endlose Vielfältigkeit, Weite und Tiefe sichtbar macht. Gezeigt werden über 35 Arbeiten, 14. davon sind 2015 entstanden. Die Darstellungsformate variieren von 12x18cm hb bis 160×420. Stärker figural geprägt sind Global Circulation und Ausflug. Als graphisches Beispiele werden der Kupberstich Elysium (als Rarität), sowie der 2013 entstandene, 50x80cm große figurale Holzschnitt Honnefer Healthy (Tanzszenerie) gezeigt..

Die Ausstellung ist bis zum 14.6.2014 zu sehen.

 

Vita 

Klaus R. Uhlig, geb.1932, lebt seit 1969 in Köln. Sein Vater war Gymnasiumsdirektor, die Mutter geb.Stein, Kauffrau. KRU studierte nach Abitur und Maurerdiplom Architektur/ Städtebau und Kunst. 1953-7 besuchte er bis zum Vordiplom die Bauhausuniversität (HAB) Weimar. Hier war er u.a. Otto Herbig-Schüler..Herbig stand der Brücke nahe. In Weimar wurde KRU auch die Bauhaus-Farblehre vermittelt. Er studierte 1957-61 an der TU Berlin bis zum Diplom weiter, wo ihn u.a. Erich F.Reuter lehrte, damals ein Fels der vom Informellen und Abstrakten verdrängten Realkunst.

Danach erwarb Uhlig 1961-2 an der Harvard University in Cambridge/USA den Master of Arts. Zu seinen Lehrmeistern dort gehörte zeitweise LeCorbusier, Mitbegründer des Purismus. Später promovierte Uhlig an der TU Karlsruhe und legte in Stuttgart die II.Staatsprüfung als Regierungsbaumeister ab.

Als Maler widmet Klaus R.Uhlig sich vor allem dem von ihm entwickelten Structurelismus und von der Fachwelt so benannten Aufrechtmenschen. Diese formt er gelegentlich als Plastiken oder Objekte. Auch im Arbeitsbereich Arborel kommen zu den Wald-,Baum- und Stümpelbildern vereinzelt Objekte hinzu, beispielsweise bei Atelier-Happenings. KRU interessieren des weiteren Orts-und Aktzeichnungen, Stillleben und andere Themen bis hin zu Bibelbildern. Klaus R.Uhlig schafft in alllen seinen Arbeitsfeldern auch gesellschaftspolitisch engagierte Kunstwerke.

Seine bevorzugten Techniken sind Öl und Öltempera. Er zeichnet, verwendet alle grafischen Arbeitsweisen, formt Plastiken und Objekte aus Ton, Gips, Holz und Kunststoff .. Eine Besonder-heit sind seine ‚Holzbilder‘.

K.R.U.’s Arbeiten sind in Museen, Sammlungen und öffentlichen Gebäuden. Seiner Kunst wurden über 50 Einzelausstellungen im In-und Ausland (Paris, Bologna, Brüssel, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Leipzig, Hangzhou etc), sowie über 25 Gruppenbeteiligungen gewidmet.

Weitere Informationen:
Literatur: Gil E. Stein <Klaus R.Uhlig>, Menges Verlag Stuttgart/London 2010, ISBN 978-3-936681

Webseite (bis 2010) uhlig-klaus.de

 

Künstlerkontakt: Dr. Klaus R. Uhlig, Auf dem Stumpelrott 51, 50999 Köln

Tel.: 02 21 / 35 29 39

E-Mail: artist@uhlig-koeln.de

www.uhlig-klaus.de

 

Ausstellungsliste Einzelausstellungen Klaus R. Uhlig
(Stand 26.10.2014)

  • 11.12.1997 UK Art Items Stadthaus Köln
  • 01. 07.1998 Geschehnisse Antiquariat Lesabendio Köln
  • 02.05.1999 Zauberfrauen+Tatmänner Galerie Primavera Buntenbock/Clausthal-Zellerfeld
  • 30.07.1999 Menschen und Szenen Floratorhaus Köln
  • 07.10.1999 Menschen-Stümpel-Strukturen Kunsthochbunker Körnerstrasse Köln
  • 26.11.1999 Uhlig-Lese Kölner Lesegesellschaft von 1872
  • 07.05.2000 Menschen-Stümpel-Strukturen Salon Groschopp Leipzig
  • 19.05.2000 Menschen-Stümpel-Strukturen Floratorhaus Köln
  • 06.03.2001 Struktur-Menschen-Stümpelbilder Stadtbibliothek Köln-Rodenkirchen
  • 15.06.2001 KRU-Malerei/Graphik/Objekt Alte Kirche Niederweimar/Marburg
  • 08.09.2001 KRU-Neues Figural+Structurel Naumann-Stiftung Gummersbach
  • 10.10.2001 Casuelle Bilder Landtag Sachsen-Anhalt Magdeburg
  • 06.11.2001 Figural und Structurel Floratorhaus Köln
  • 08.11.2001 Stümpel und Strukturen Galerie im Keller Hersel/Bonn
  • 15.02.2002 KRU-Structurel+Figural Haus am Horn Weimar
  • 01.06.2002 Klaus R.Uhlig Kipp’s Dresden
  • 26.06.2002 Christliche Motive St.Georg Köln-Weiß
  • 02.07.2002 Figural+Structurel Floratorhaus Köln
  • 24.09.2002 KRU-Neues Structurel Europäisches Parlament Brüssel
  • 27.09.2002 Bilder voller Geschichten Maternusheim Köln
  • 07.11.2002 Genius loci Fährhaus Köln
  • 26.02.2003 KRU-Structurel Museum Borna
  • 12.03.2003 KRU Reichspräsidentenpalast Berlin
  • 24.04.2003 Structurel CFACI Paris
  • 16.06.2003 KRU-Homo-macro+Structurel Salle d’exposition Gard de l’Est Paris
  • 14.08.2003 KRU-Structurel+Homo macro Rathaus-Galerie Schmölln
  • 01.11.2003 KRU-Homo macro+ Structurel Impression Galerie Hangzhou
  • 28.11.2003 Homo macro Palm Art Galerie Köln
  • 17.10.2004 KRU-Malerei-Graphik-Objekte Alte Werkstatt Grube Carl Frechen/Köln
  • 25.04.2005 KRU RTV Herrengarten Köln-Rodenkirchen
  • 08.10.2005 KRU Istituto di Cultura Germanica Bologna
  • 11.10.2006 KRU-Figural+Structurel PCWare Leipzig
  • 07.09.2007 Aufrechtmenschen und Structurele RTV Herrengarten Köln-Rodenkirchen
  • 01.05.2008 Structurele Arbeiten von KRU Mathäusgemeindezentrum Hürth/Köln
  • 29.10.2008 KRU-Gemälde+Graphiken Oberlandesgericht Köln
  • 03.05.2009 KRU-Gemälde-Graphiken-Objekte Kölner Galerie
  • 16.11.2009 Aufrechtmenschen und Structurele Stadtbibliothek Köln-Rodenkirchen
  • 01.05.2010 Klaus R.Uhlig Kölneloge+Structurele Schloß Augustusburg, Brühl
  • 30.05.2010 KRU Kölner Galerie
  • 26.06.2011 Farbe-Farbe-Farbe Bibliothek Burg Endenich Bonn
  • 23.09.2011 Cantus vitae Heliosklinikum Erfurt
  • 10.11.2011 Vom Rhein, guten Essen und schönenDasein Ruderclub Köln
  • 27.04.2011 Bibelbilder Peterskirche Leipzig
  • 08.06.2012 Bibelbilder Gethsemanekirche Leipzig
  • 07.09.2012 Europa betreffend EIZ Erfurt
  • 10.05.2913 Engagierte Bilder Galerie K4 Düsseldorf
  • 03.06.2013 Rheinlandeloge Landtag NRW Düsseldorf
  • 27.09.2013 Trauben,Wein und schöne Frauen Rathaus Altenahr
  • 12.05.2014 Werkschau zum Kulturfrühling Rodenkirchen Atelier Uhlig Köln
  • 18.05.2014 Structurelismus Kölner Galerie (Sonderausstellung Kultursonntag) Köln

laufend:

  • 24.05.2015 Kosmos Kunstraum Bad Godesberg
  • 29.05.2015 Glaubensbilder St.Johannis Neubrandenburg
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Hilmar A. Röner (Malerei)

Vita:

Geboren 1964 in Bonn
1989 Erste Mitgliedschaft in einem Kunstverein
1988 Ausbildung zum Gestaltungstechniker, Schwerpunkt Grafik und Design
1990 Freiberufliche Tätigkeit als Grafiker und Illustrator für Werbeagenturen
2000 Gründung Atelier in Rheinbreitbach
2003 Eröffnung einer Malschule im Atelier Röner
2007 Mitgliedschaft Kunstverein Bad Godesberg
2008 Mitgliedschaft BBK

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Der in Bonn gebürtige Künstler Hilmar Alexander Röner ist in Bad Honnef aufgewachsen und arbeitet heute in seinem Atelier in Rheinbreitbach.

Seine Arbeiten erstrecken sich über fotorealistische Gemälde, vorwiegend in der Thematik der Aktmalerei, über grafische Arbeiten bis hin zu Abstraktionen in Acryl, die er seinem Metall Zyklus zuschreibt.

Primär betrachtet er seine Arbeiten als Verbindung zwischen zeitgenössischer Kunst und naturwissenschaftlichen Themen, sowie die Auseinandersetzung mit dem Figürlichen.

Sein Metallzyklus besteht aus Werken, die aus experimenteller Arbeit heraus entstanden sind. Sie werden in Acryl, Schlagmetall und Gold auf Leinwand gefertigt.

Seit 15 Jahren unterliegen diese Arbeiten einer ständigen Weiterentwicklung. Hierbei setzt sich Röner mit Systemen auseinander, die sich mit Umwelt, technischen und physikalischen sowie Interaktionszusammenhängen der Psyche befassen. Komplexe Systeme, deren Einzelelemente miteinander agieren, lässt er zu biomorphen Formen heranwachsen, die für den Betrachter wie Schalttafeln wirken. Technische Systeme wie der LHC inspirieren ihn ebenso wie Systeme zwischenmenschlicher Art.

Seine Arbeiten sind geprägt von Verkettungen und Verknüpfungen komplexer Systeme, die durch Ursache und Wirkung bestimmt sind. Die Wahl seiner Materialien lässt ihm die Möglichkeit, auch filigrane Systeme zu erstellen. Die Dreidimensionalität und das Metall sind für Hilmar Alexander Röner ein wichtiger Bestandteil seiner Kunst. Sie ergeben etwas Greifbares und Reales, lassen durch die Oxidation unvorhersehbare Strukturen entstehen oder verschwinden. Obwohl Röner seine meist in quadratischen Formaten angefertigten „Ikonen der Technik“ zuvor entwirft, kann er nicht voraussehen, welche der dargestellten Interaktionen bis zur Fertigstellung Bestand haben. Daher entstand eine Vielzahl farbenvoller, metallisch wirkender Arbeiten, deren Titel wie „Human Higgs Boson Tempel“ oder „Elektric City“ bereits einen Blick in die thematische Tiefe der Arbeiten zulassen.

Die Technik seiner Aktgemälde sowie die seines Steinzyklus steht zwar im Widerspruch zu der seines „Metall-Zyklus“, jedoch zeigt Röner auch hier seine Liebe zum Detail und bezieht sich vor allem bei den Akten auf die Realität. Fotorealistische Ölgemälde erwecken den Eindruck, es handele sich um ein Schwarz-weiss-Foto. Erst bei näherem Hinschauen eröffnet sich dem Betrachter das handwerkliche Können des Malers. Es sind minimalistische Kompositionen bei dem der Akt harmonisch in Szene gesetzt wurde sowie im goldenen Schnitt angelegte Steinformationen, die surreal schwebend über die Leinwand gleiten.

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Friedrich Förder (Holzschneider, Drucker) / Edda Jende (Bildhauerin)

Friedrich Förder (Holzschnitt/Holzstich)
„Besonderen Esprit erhalten die Werke durch Friedrich Förders künstlerische Intuition und durch seine Freude am Experimentieren.“ Dr. Ursula Clemens-Schierbaum, Kunsthistorikerin, zur Ausstellung „Natur und Kultur – ein Spiel mit Motiven keltischer Kunst und Urformen der Natur“.

Edda Jende – Porzellanarbeiten
„Sehen – Erkennen“
Das Ziel meiner Porzellanreliefs und Objekte ist es, den Blick des Betrachters in die Tiefe zu führen. Wenn er sich auf dieses Hinterfragen einlässt, wird er die Zustandsbeschreibung menschlicher Beziehungen und Situationen finden.

 

Kurzbiographie Friedrich Förder

1935 in Remscheid geboren,
Lehre als Buchdrucker, Studium an der Werkkunstschule Wuppertal, Fächer: Typographie und Drucktechnik

  • Seit 1961 freiberuflich als Grafikdesigner
  • 1992 Hinwendung zur Illustration, Schwerpunkt Holzschnitt
  • Seit 1994 Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Brandenburg, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz

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Kurzbiographie Edda Jende

Geboren 1941 in Offenbach/Main, 1961 dort Abitur, Studium im Fach Keramik als Gaststudentin in den USA und an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach/Main.

  • 1986 Anerkennung als freie Künstlerin durch die Hochschule für Kunst und Design in Köln.
  • Seit 1989 stellt Edda Jende ihre Arbeiten im In- und Ausland aus. Außerdem konzipiert und koordiniert sie die Durchführung von Ausstellungen für den Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V., den sie als 1. Vorsitzende zeitweise leitete.

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Wichtige Ausstellungen

  • 2014 „Übergänge“ Kulturhaus Zanders Bergisch Gladbach
  • 2013 „Nachhaltigkeit“ im Sinneswald Leichlingen
  • 2012 „Auf den zweiten Blick“
  • Bezirksrathaus Kön/Porz
  • 2011 „Der Besuch der alten Damen“
  • Künstlergalerie Regio Art Rijnmond in Spijkenisse/Niederlande
  • „Menschenskind“
  • bei Kieser Training Bergisch Gladbach
  • 2010 „25 Jahre AdK“ Jubiläumsausstellung
  • Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach
  • „sehen – erkennen“ Haus der Stadtgeschichte
  • in Offenbach am Main
  • „Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal“
  • Kulturhaus Zanders Bergisch Gladbach
  • 2009 „ Festiv‘ Europe“ in Vèlizy bei Paris/F
  • „Form-A(RT) Kunstverein Glinde
  • 2008 „ Roter Faden“ GEDOK/Köln
  • „Jungaltjung“ Pfarrkirche St. Theodor Köln/Vingst
  • 2007 „Wand-Boden-Raum“ BASt Bergisch Gladbach
  • 2006 „Gedanken“ Pfarrkirche St. Theodor Köln/Vingst
  • 2004 „Kunstverdacht im Amtsgericht“ Amtsgericht GL
  • 2003 „Wisselwerking-Wechselwirkung“ Spijkenisse/NL
  • 2002 „L’arte a passo d’uomo“ Cortona/Italien

Kontakt
An der Lohe 26, 51465 Bergisch Gladbach
Tel.: 0 22 02 / 245 192; Fax: 0 22 02 / 18 85 54
E-mail: eddajende@yahoo.de
http://www.eddajende.de

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Sylvia Ruppert (Körper und Flächen)

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Kurzvita

Sylvia Ruppert, www.sylviaruppert.de, geb.1944, lebt u. arbeitet in Bergisch Gladbach.

  • 1966 – 69: Studium: Universität Köln, Deutsch und Kunst, seit 1987 Unterricht in freier Malerei bei verschiedenen Künstlern, und seit über 30 Jahren kontinuierlich Ausstellungen im In- und Ausland.

Mitglied des BBK, Bundesverband bildender Künstler, Bonn/ Rhein-Sieg.

Zur Ausstellung im Kunstraum

„Nach drei Jahren farbreduzierter Arbeiten in Schwarz-Weiß gerät seit 2012 additiv die Farbe Rot mehr und mehr In den Focus der Künstlerin. Die Leinwandbilder stehen im Spannungsverhältnis von Minimalismus und Opulenz……. Mit ihren aktuellen Arbeiten „Hausungen“(seit 2013) wendet sich Ruppert verstärkt der Objektkunst zu. Überwiegend weiß, mit Spuren von Mint/Grün, sind die einstigen Transportkisten für Obst als „Objets Trouvés“ erkennbar. Sie feiern mit ihrer ästhetischen Kargheit das Unpersönliche und Anonyme. Ein Hauch von Rot gesellt sich ab 2014 dazu, quasi als Verbindung der Körper zu den Flächen.“ (Marise Schreiber)

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Helene Ramershoven (Malerei)

Fische wollen auch zum Mond

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Von der Rheinlandschaft ist die Rheinbreitbacher Künstlerin Helene Ramershoven zutiefst geprägt und unendlich sind die Motive, die sich von dort ergeben, und die die Künstlerin in immer anderen Techniken formuliert. „Fische wollen auch zum Mond“ heißt diese Ausstellung, in der sich eine völlig neue Perspektive zur üblichen Rheinromantik auftut.

Da sind die bemalten „Häkelleinwände“. Ein 1.10 Meter x 1.30 Meter großer Bildgrund besteht aus Reihen gehäkelter Stäbchenmaschen. Die feinen Farbabstufungen der Wollsorten ergeben einen lebendigen Bildhintergrund, auf dem sich die Malerei entfaltet. Dargestellt sind umrisshafte oder weiß ausgefüllte Fische und Wasserpflanzen oder auch Wellen, um den Strömungsverlauf anzudeuten. Oft erscheint die Kreisform, die an den sich spiegelnden Mond erinnert. Exakt ist die Pinselarbeit mit weißen Acrylfarben. Die Farbe wird gleichmäßig aufgetupft, denn auf dem wollenen Grund lässt sich der Pinsel kaum durchziehen.

Gemalte Bilder zeigen den Rhein mit einem transparenten Vordergrund, die Besiedlungsstreifen am Ufer in dunklem Braun, in hellerem darüberliegend die Hügelkette des Siebengebirges und noch über allem ein gelblich blaues Himmelsband. Die großen weißen Fische, die in den Fluten tanzen, wurden hier von gehäkelten, weiß gefärbten Fischen abgedruckt, das heißt, sie sind in Frottagetechnik eingefügt und zeigen so eine weichere, unbestimmbarere Formgebung. Solche Frottagen von gehäkelten und gefärbten Fischen finden sich auch auf Einzelblättern und verraten etwas von einem unendlichen Recycling- und Veränderungsprozess der Materialien bei Helene Ramershoven.

Einzelne Häkelteile können aber auch gedreht, geknautscht und zusammengedrückt sogar zu kleinen Skulpturen werden, die die Künstlerin „Stockfische“ nennt. Und tatsächlich erinnern sie in der ausgeblühten beigeweißen Farbgebung an den getrockneten Stockfisch, der früher, wie die Künstlerin erzählt, noch von wandernden Fischverkäufern in den kleinen Ortschaften am Rhein angeboten wurde.

Eine wieder andere Technik ist der Holzschnitt, wie an den großen geschnitzten Druckstöcken zu sehen, die teilweise bemalt, hier ein Eigenleben als Reliefs führen, die aber durchaus auch verwendbar sind, um davon Abzüge zu machen. Manchmal schwimmen die Fische einzeln, manchmal rhythmisch ineinander in Schwärmen.

Abgerundet wird die Ausstellung mit einigen Linolschnitten, die die Künstlerin schon früher, nämlich zu ihrem 40. Geburtstag angefertigt hat, ein Beleg, wie lange und kontinuierlich sie sich mit dem Thema beschäftigt hat. Diese Blätter wurden mit völlig gleichmäßig arbeitenden Druckmaschinen gedruckt.

Unten und oben, die Fische und der Mond, und dazwischen der Mensch und die Kunst.

Heidrun Wirth

Kurzbiographie

Helene Ramershoven

  • 1957 Zeichnen und Malen, St. Martins School of Art, London
  • 1960/61 Lehrling im Atelier des Bildhauers E. Wessling, Bad Honnef
  • 1961/64 Studium der Bildhauerei an der Werkschule Köln bei Prof. Joseph Jaekel /  Radierung an der Europäischen Kunstakademie Trier bei Prof. Harald Fuchs
  • 1985/92 Studium der freien Kunst an der FH Köln bei Prof. Pravoslav Sovak
  • 1989 Abschluss mit Laudatio
  • seit 1972 zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen

Kontakt

Helene Ramershoven
Rheinstr. 9
53619 Rheinbreitbach
Tel.: 02224/71713
helene-ramershoven@t-online.de

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Anita Nutz Kammerer (Malerei) /
Annette Valeska Predeek (Malerei) /
Dr. Ulrich Cremer
(Skulpturen „Gestalten aus dem Rhein”)

Anita Nutz-Kammerer

passionierte Handwerkerin und Freundin der Farben,
Staatlich geprüfte Augenoptikerin, Augenoptikermeisterin, Betriebswirtin d. HW.
1979–2011 Inhaberin von Augenoptikfachgeschäften in Düsseldorf und Bonn, seit 1990 in Bad Honnef,
in dieser Zeit verschiedene Kunstaustellungen organisiert und veranstaltet.

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Im Fluss der Zeit

Der Fluss steht sinnbildlich für die Veränderung und für alle Dinge, die mit der Zeit in Bewegung bleiben.

Anita Nutz-Kammerer sieht sich auch im Ruhestand noch immer als Handwerkerin. Deshalb arbeitet sie auch gerne mit handwerklichen Techniken wie Rost und Patina, Encaustic und handwerklich gefertigten Collagen.

Bei Rost und Patina spielt Zeit eine Rolle. Die Farbe des Rostes und der Patina ist abhängig von der Zeit, der Temperatur, der Umgebung, sie entwickelt sich immer anders. Rost bringt warme Farbtöne, erzeugt Tiefe, ist Schönheit, bietet ein Riesenspektrum an Farbnuancen. Patina bietet eine Palette von Blau- und Grüntönen

Encaustic gab es schon ca. 2000 v.Chr. bei den Ägyptern. Dies ist eine Wachsmalerei, bei der Farbpigmente in Wachs gebunden und unter Wärmeeinwirkung von ca. 50 Grad vermalt werden. Diese Technik hat sich im Laufe der Zeit stetig entwickelt.

Die Collagen beziehen sich auf das Leben am Rhein, mit Materialien und Fundstücken aus der Umgebung Bad Honnefs.

Autodidaktisches Erlernen verschiedener Handwerks-Techniken seit 1975 , Kurse bei Kunst-Dozenten an Schulen und Museen im Großraum Köln-Bonn, Düsseldorf, Hattingen, Schloss Raesfeld und Alanus-Kunsthochschule

  • Möbelrestauration und Schelllackpolitur
  • Vergoldung
  • Bleiverglasung
  • Design und Präsentation im Raum
  • Buchbindekunst
  • Acrylarbeiten
  • Eisen – Patina – Rost
  • Encaustic
  • Strukturen durch Spachtelungen
  • Layout von Flyern und Einladungen
  • Reisefotografie

Intensivkurse 2014

  • 2014 Sommerakademie Hattingen: Faszination Rost
  • 2014 Encausticakademie Weilheim/ Teck www.encaustic-academie.de
  • bei Monika Romer www.romer-art.de
  • 2014 Einzelkurse und VHS-Kurse bei Annette Predeek www.annette-predeek.de
  • Regelmäßige Kurse „experimentelle Malerei „ bei Ulla Gmeiner www.ullagmeiner.com in der Tapetenfabrik Beuel

Ausstellungen:

  • 2010 „Raum als Bühne – 1001-Nacht“ Ausstellung im Ladenlokal am Marktplatz
  • 2013 Atelierausstellung Königswinter „unter uns“
  • 2014 Gemeinschaftsausstellung mit Annette Valeska Predeek (Limao Bonn)
  • 2014 Gemeinschaftsausstellung VHS Bad Godesberg
  • 2014 Gemeinschaftsausstellung Rathaus Königswinter

 

Annette Valeska Predeek

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Die 1963 in Köln geborene Künstlerin, Annette Valeska Predeek, ist die Enkelin des Heimatschriftstellers und Malers Franz Predeek.
1984 begann die Künstlerin mit der Ölmalerei kam über Aquarell- Öl- und Pastellkreide zur ihrer heutigen Bestimmung: der experimentellen, abstrakten Acrylmalerei mit Materialien aus der ganzen Welt.
Annette Valeska Predeek lebt im Rheinland und stellt seit 2003 ihre Werke regional, seit 2011 international in den Ländern Frankreich, Schweiz, Niederlande und Großbritannien aus.
Ihre abstrakten Bilder werden mit „gesammelten Fundstücken“ aus der ganzen Welt wie Sand oder jahrhundertealter Steinstaub z.B. aus Venedig mit hochkarätigem Blattgold oder reinen Pigmenten veredelt. Nicht nur verschiedene Jahrhunderte werden „erarbeitet“ sondern in ihrem Materialschatz befinden sich 15 Weltkulturerbestätten der UNESCO.
Farbkräftige Bilder und Collagen erzählen von Reisen durch Länder, Zeit und Raum dieser Erde. Seit 2014 erschafft die Künstlerin aus Köln in bildhauerischer Tätigkeit abstrakte Skulpturen, die ab 2015 ausgestellt werden.

Kurzbiographie

Annette Valeska Predeek in Köln geboren

  • 1980 – 1981 Ölmalerei/Stilleben Bondina Schulze, Rösrath
  • 1988 – 1990 Bleistift/Kohleskizzen Arbeit mit Grafikern in der Werbeagentur Flaskamp Bonn/Berlin
  • 1995 – 1996 Pastellkreidemalerei Künstlerin aus Rheinbreitbach
  • 1997 – 1998 Plastische Ton-Arbeiten Annemarie Clemens, Niederholtorf
  • 1999 Seidenmalerei Seminar: Farbe, Material, Cuxhaven
  • 2000 – 2003 Aquarell-/Acrylmalerei Seminare, autodidaktisches Lernen
  • 2004 – 2005 Acryl mit Strukturen Gemeinschaftsprojekte mit Bildhauer Axel Ebert
  • 2006 Abstrakte Acrylmalerei Farbtherapie, Materialkunde Sand & Struktur
  • 2007 Drucklayout/Werbung Jost-Udo Wenige, Drucklayouter Niederbachem
  • 2007 Arbeiten: Rost/Pigmente Inspiration: Fritz Koenig, Landshut/ Yves Klein
  • 2009 Einblicke/Anleitung Steine/Kleber: Maurermeister Dietmar Jüliger, Bonn
  • 2008 – 2013 Seminare Günter Reill, Nürnberg, Gabriele Middelmann, Wildkogel Österreich

Arbeit als Dozentin:

  • 2004 – 2012: Dozentin an Grundschulen, Realschulen und Gymnasienin Kunst und Werken
  • 2012 –heute: Dozentin VHS Bonn und VHS Siebengebirge
  • 2003 – heute Private Malkurse für Jugendliche/Erwachsene: Acryl experimentell, Spachteln
  • 2013: Kursus in Verbindung mit Ausstellung Krim: Landesmuseum Bonn
  • 2014: Kurs August: Arp Museum, Rolandseck

Projekte:

  • Seit 2006: Layout/Vorbereitung Druck von Katalogen, Kunstpostkarten, Flyern und Einladungen
  • 2007: Gestaltung Bühnenbild: „Sängerkrieg der Heidehasen“, Leitung/Inszenierung: Sibylle S.-Drenker, Oberwinter
  • 2008: Mitarbeit am Bühnenbild: „Momo“, Leitung/Inszenierung: S. Drenker-Serdszus, Oberwinter
  • 2007: Kunstprojekt „Kunst ³“ Thema: „Voll Weiblich“: Musik, Literatur, Malerei, Dr. Cornelia Zimmermann-Schneid/Anette Welp/Annette Valeska Predeek
  • 2007: Gestaltung Buchcover: „Die rote Schaukel“, Autorin: Anette Welp, Trebur
  • 2011: Buchcover : Gott Offenbahrung Heilswege, Autor: Prof. Dr. H.-Joachim Höhn, Köln
  • 2013: „Eiserne Kunst“ Ausstellung und Katalog mit Fotograf Andrees Dudka – Industriefotografie
  • 2014: Buch: „Die innere Mitte…und den Mut zum Schütten“, Eigenkonzeption, Layout, Herausgabe

Ausstellungen:

Seit 2003 in über 60 Ausstellungen im Regionalen, seit 2012 auch im Überregionalen Raum (Museum in Holland, Normandie – Frankreich, Schweiz und Großbritannien)

Aktuelle Ausstellungen:

  • „Alegria“ – Limao Bad Godesberg
  • „Innatura“ – Rathaus Königswinter Teilnehmer der VHS stellen aus

 

Dr. Ulrich Cremer

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Die Skulpturen der letzten Jahre entstehen in einem Spannungsfeld von Dauer und Veränderung.

Die Fundstücke, die als Material verwendet werden, sind aus der Dauerhaftigkeit ihrer ursprünglichen Form und Bestimmung geworfen. Die Rheinziegel zum Beispiel haben ihren Bezug zur Dauer – als Teil von etwas Gebautem – verloren und sind durch die Gewalt des Flusses verändert worden. Sie haben dabei ein neues Ausdruckspotential erhalten, das sie geeignet macht, in die neue, im fortschreitenden Veränderungsprozess wiederum nur vorläufige, Dauerhaftigkeit einer Figur, eines figürlichen Ausdrucks gebracht zu werden.

Die gefundenen Dinge sind, anders als bei den Holzskulpturen, kein neutrales Ausgangsmaterial. Sie besitzen eine eigene Sprache und bringen mit der ihnen anhaftenden Geschichte ein Stück Schicksal in die zu gestaltende Form ein. Diese Lebendigkeit der Fundstücke evoziert eine veränderte Betrachtung. So trägt ein Stück Treibholz die Profile des enthaupteten Hagen und der rachsüchtigen Kriemhild, ein algenbewachsener Auspufftopf gibt einen von Siegfried erlegten Drachen (‚der nibelunge nôt‘); ein rostiges Stück Eisen wird zur Gestalt eines vor der Natur demütig werdenden Menschen (‚Mönch am Rhein‘).

Manchmal bleibt die ursprüngliche Bestimmung des Fundstücks wichtig in seiner neuen Verwendung, etwa wenn zu Händen gewordene Geräte bei der ‚Frau im Garten‘ ihre Verortung in der gestalteten Natur erkennbar machen und zu Symbolen der bei Gartenarbeit aufzuwendenden Mühe einerseits und der Freude des Erntens andererseits werden. Oder wenn Pedalreste eines Fahrrads Aufbruch und Bewegung in ‚Über den Wolken‘ deutlich machen.

Die dem Treibgut des Rheins anhaftende Zufälligkeit, die sinnliche Ausstrahlung des von Wasser, Sonne, Rost und Algen veränderten Materials fließen ein in den neuen Formzusammenhang der GESTALTEN AUS DEM RHEIN.

 

Kurzbiografie

  • 1942 in Königswinter geboren
  • Abitur am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium Oberkassel
  • Studium der Kunstgeschichte und Architektur
  • Architekturdiplom an der TU Stuttgart
  • Promotion an der TU Darmstadt: ‚Wohnbau zwischen Dauer und Veränderung‘
  • 1997 erste Holzskulpturen zum Thema Verbundenheit
  • 2005 Rückkehr an den Rhein
  • Treibgut-Skulpturen