Archiv der Kategorie: 2021

„[baʊ̯m], der“ – Künstlerinnengruppe t(h)ree: Maria Dierker, Sabine A. Hartert, Brigitte Schlombs

08. August – 29. August 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 8. August mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 18.00 h.
Die Künstlerinnen stehen während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 10 h – 13 h
und nach Vereinbarung
(02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de)

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Tree DierkerTree3  Tree HartertTree4  Tree SchlombsTree2

Der Baum ist, in vielen Kulturen der Welt, ein Symbol für die Erhabenheit, Größe, Macht, Stärke, Schönheit, Kraft und Beständigkeit der Natur. Bäume sind ausladend und üppig oder schlank und hoch, mal wechseln sie ihr Blätterkleid, mal haben sie Nadeln. Egal wie der Baum vor uns steht, er übt eine große Faszination auf uns Menschen aus. Er spendet Schatten, gibt Mensch und Tier Nahrung und Schutz – und hat weltweit Dichter, Denker, Philosophen und Künstler inspiriert.
Heute ist die Symbiose von Mensch und Natur nicht mehr so unbeschwert und ungestört wie z. B. in der Romantik. Wir sind unachtsam gegenüber der Natur, nehmen sie als selbstverständlich hin; die biblische Aufforderung „Macht euch die Erde untertan“ wird allzu oft als Ansporn zu radikaler Ausbeutung missverstanden. Eine Balance zu finden zwischen der durchaus notwendigen, aber überlegten und schonenden Nutzbarmachung und dem Erhalt der für das Klima bedeutsamen Ressource Wald gehört zu den wichtigsten Aufgaben heutigen politischen und gesellschaftlichen Handelns. Voraussetzung dafür ist jedoch eine Sensibilisierung der Menschen für diese Thematik.
Die drei Künstlerinnen Maria Dierker, Sabine A. Hartert und Brigitte Schlombs wollen mit ihren Arbeiten zeigen, wie schön, aber auch wie fragil und schützenswert Bäume als Stellvertreter für die Natur insgesamt sind. Am Baum zeigt sich der ewige Kreislauf von „Werden – Sein – Vergehen“ auf ganz wunderbare Weise, auch wenn mancher Baum, anders als wir Menschen, mehrere hundert Jahre alt werden kann.
Die Ausstellung zeigt Fotografie, Malerei und Skulptur.

 

Ellen R. Dornhaus: „Der Wald vor meiner Tür“ – Die Wiederentdeckung des Waldes

27. Juni – 18. Juli 2021
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Statt einer klassischen Vernissage eröffnen wir die Ausstellung am 27. Juni mit einem
Tag der offenen Tür – von 11.00 h bis 18.00 h.
Die Künstlerin steht während des Tages für Gespräche zur Verfügung.

Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 16 h – 19 h, Samstag / Sonntag 11 h – 13 h
und nach Vereinbarung
(02224/73234 oder cornelia.nasner@t-online.de)

Wichtig: Im Kunstraum besteht Maskenpflicht. Gleichzeitig können sich immer acht Besucher/innen im Kunstraum aufhalten. Planen Sie also evtl. eine Wartezeit ein. Es besteht keine Möglichkeit, eine Toilette zu benutzen.

Dornhaus  Dornhaus3  Dornhaus2  Dornhaus1  Dornhaus4             

„Wald kann ich nicht als Gegenüber fotografieren wie z.B. ein Stillleben oder ein Gebäude“, sagt die in Wachtberg lebende Künstlerin Ellen R. Dornhaus. Sie geht in den Wald hinein, sie hört, sieht, fühlt die grüne Umgebung. Der Philosoph Emmanuelle Coccia nennt dies ein „Eintauchen“ in den Organismus Natur.
„Wald“ ist nur nicht Raum des Schutzes und der Erholung. Das Bild des Waldes kann auch Metapher sein für das Gegenteil, als Ort von Geistern, Riesen, Ängsten und Bedrohungen. Insbesondere im asketischen Schwarz-Weiß schafft Dornhaus eine Atmosphäre von Bedrohung und Geheimnis.
Die Fotos werden von der Künstlerin selbst auf FineArt-Papiere gedruckt. Sie erinnern in ihrer Materialität an Malerei, die Tiefe des Schwarz hat fast haptische Qualitäten.

Ellen R. Dornhaus studierte zur Zeit von Josef Beuys an der Hochschule für Bildende Künste in Düsseldorf Malerei. Sie war Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Consejo Superior de Investigaciones Cientificas. Seit fast 20 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit der Fotografie, die der Malerei immer ähnlicher wird.