Archiv der Kategorie: 2026

Anja Kleemann-Jacks: „Komm, wir gehen ans Meer“

17. Mai – 7. Juni 2026
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)
Vernissage: 17. Mai, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Alexandra Wendorf, M.A.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h

Sonderveranstaltungen:
„Ein Abend am Meer“: Klavierklänge und Meeres-Geschichten
Samstag, 30. Mai 2026, 19 Uhr
(Klavier: Julius Dickmann / Lesung: Georg Schnitzler, Thorsten Jacks)

Finissage
Sonntag, 7. Juni 2026, 15 Uhr
Präsentation des Ausstellungs-Katalogs / Ostfriesische-Tee-Zeremonie

     

Mit ihrer Kunst lädt Anja Kleemann-Jacks ein, für einen Moment auszubrechen: fort aus dem Alltag, hinaus aus der Stadt – und gedanklich ans Meer… Ihre Werke erzählen von unendlichen Weiten, stillen Horizonten und vom leisen Atem des Wassers. Sie sind Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach dem Meer und zugleich ein sehr persönlicher Blick in die innere Welt der Künstlerin, die auf der Nordseeinsel Baltrum aufgewachsen ist.
Seit 1996 ist Anja Kleemann-Jacks als freischaffende Künstlerin und Grafikerin tätig. Sie lebt und arbeitet in Remagen. Ihren Schwerpunkt setzt sie auf Malerei und FotoKunst, wobei Wasser und Natur eine zentrale Rolle spielen.
Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen: England, Paris, Polen, Tschechien und Niederlande; künstlerisches Arbeiten in New York.

www.kleemann-jacks.de | instagram: anjakleemannjacks | facebook: Anja Kleemann-Jacks

Mo Kilders: „Lichtspiele und Spiegelungen“

12. April – 3. Mai 2026
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)
Vernissage: 12. April, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Irina Wistoff, Museumspädagogin.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h

        

In den Arbeiten von Mo Kilders begegnen wir Momenten purer Unbeschwertheit: Spaziergänger am Strand, Badende im azurblauen Wasser, das Spiel der Brandung an belebten Stränden oder das flüchtige Treiben urbaner Flaneure. Doch was auf den ersten Blick wie eine fotorealistische Momentaufnahme wirkt, entpuppt sich bei näherem Betrachten als eine komplexe Untersuchung von Wahrnehmung und Wirklichkeit.
Mo Kilders benutzt Licht als gestaltende Kraft, die Formen gezielt betont aber auch infrage stellt. In ihren Spiegelungen auf Wasserflächen oder auf nassen Asphaltböden lösen sich feste Konturen auf; Schatten führen ein dramatisches Eigenleben und werden zu abstrakten Akteuren, die den menschlichen Figuren ebenbürtig gegenüberstehen. Durch das Spiel mit Bewegungsschärfe und gezielten Unschärfen erweitert sie den Bildraum über das Gegenständliche hinaus. Ihre Werke – von der Gruppe „Summer In The City“ bis hin zu ihren maritimen Szenen – fangen so die „auratische Kraft“ des Augenblicks ein. Sie laden den Betrachter ein, hinter die glänzende Oberfläche zu blicken und zu erfahren, wie sich die vermeintlich klare Realität in einem liquiden Zusammenspiel aus Farbe, Licht und Fragmentierung auflöst und neu zusammensetzt.
Mo Kilders 1970/71 Studium an der FH für Kunst und Design Köln – 1971/75 Studium der Germanistik und Textilgestaltung an der Universität – Köln mit 1. und 2. Staatsexamen – seit 2002 Studium der Malerei bei Volker Altrichter und Prof. Thomas – Egelkamp an der Kunstakademie Artefact Bonn – 2009 Aufnahme in den BBK – 2013 Abschluss Masterstudium Freie Kunst, Kunstakademie Artefact Bonn – seit 2002 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Elke Post: „ODE AN DEN FRÜHLING“

1. – 22. März 2026
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 1. März, 11.00 Uhr

Die Sopranistin Petra Labitzke stellt mit ihrem Programm einen musikalischen Bezug zu den Werken der Ausstellung her. Sie begleitet sich selbst am Flügel und singt unter anderem die Rosenarie aus Mozarts Figaros Hochzeit, mit der sie an der Würzburger Oper debütierte.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h
Führung durch die Ausstellung mit der Künstlerin: Freitags 6.3., 13.3., 20.3. jeweils 17 h

           

Elke Post zeigt Werke aus der aktuellen Serie ODE AN DEN FRÜHLING sowie Arbeiten aus den Bilderserien MEER WALD, WANDERNDE BLÜTEN und weiteren Werkgruppen.
Aus ihren Fotografien und Illustrationen komponiert die Künstlerin poetische Bildräume. Naturmotive wie Landschaften, Wälder, Bäume und Blüten werden aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und neu zusammengeführt. In dieser Verschiebung entsteht eine autonome Bildsprache von stiller, unverwechselbarer Ästhetik.
In der Serie MEER WALD verschmelzen Bäume und Meer zu fantasievollen Bildwelten, die ihre tiefe Verbindung und gegenseitige Durchdringung sichtbar machen.
Die Werkreihe WANDERNDE BLÜTEN löst florale Motive aus ihrem natürlichen Gefüge: Sie durchqueren neue Räume, wandern über Landschaften und das Meer und eröffnen dabei unerwartete, poetische Zusammenhänge.
Ergänzt werden die aktuellen Arbeiten durch ausgewählte Schwarz-Weiß-Fotografien, analog aufgenommen vor den 2000er-Jahren. Sie treten in einen spannungsvollen Dialog mit den neueren Werken und machen die Kontinuität wie auch die Entwicklung im künstlerischen Arbeiten von Elke Post sichtbar.

Christoph Bauer: „FILTERFELDER“ – Skulpturen und Bilder

11. Januar – 1. Februar 2026
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 11. Januar, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Alexandra Wendorf M.A.
Für musikalische Begleitung sorgt Richard Münchhoff am Schlagzeug.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h

Am 23. Januar (Fr) findet ab 19.00 Uhr ein Konzert mit der Band „Munchy Bunch“ statt.
Finissage: 1. Februar, 11.00 Uhr

           

Die Kunst des Bildhauers und Malers Christoph Bauer ist nicht gefällig oder schön im herkömmlichen Sinn. Sie weigert sich offensichtlich, formale Strenge dort zu mildern, wo die künstlerische Absicht sie im Interesse eines übergeordneten Plans für unverzichtbar erklärt. Dies gilt gleichermaßen für sein zeichnerisches Werk und die Malereien wie für zahlreiche Mischtechniken und erst recht für die reinen Bildhauerarbeiten. Die eigentliche Herausforderung und die damit verbundene hohe Anforderung an den Betrachter liegt jedoch auf einer objektivierbaren Ebene: Christoph Bauer vertraut prinzipiell der Sprache der Abstraktion. Direkte Hinweise auf Objekte oder Figuren werden, von chiffrierten Andeutungen abgesehen, größtenteils vermieden. Bei aller Abstraktion stehen Bauers Arbeiten in enger Beziehung zu der visuellen Erfahrbarkeit individuell existenzieller Grundlagen. … Jedes bisherige Bemühen des Künstlers dient dem einen Versuch: über unsere individuell begrenzte Erkenntnisfähigkeit hinaus durch ständiges verbildlichtes Befragen das Unangreifbare zu vergegenwärtigen und der persönlichen Wahrheit näherzukommen.“ (Edgar Just M.A.)