Archiv des Autors: Nasner

Christoph Bauer: „FILTERFELDER“ – Skulpturen und Bilder

11. Januar – 1. Februar 2026
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 11. Januar, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Alexandra Wendorf M.A.
Für musikalische Begleitung sorgt Richard Münchhoff am Schlagzeug.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h

Am 23. Januar (Fr) findet ab 19.00 Uhr ein Konzert mit der Band „Munchy Bunch“ statt.
Finissage: 1. Februar, 11.00 Uhr

           

Die Kunst des Bildhauers und Malers Christoph Bauer ist nicht gefällig oder schön im herkömmlichen Sinn. Sie weigert sich offensichtlich, formale Strenge dort zu mildern, wo die künstlerische Absicht sie im Interesse eines übergeordneten Plans für unverzichtbar erklärt. Dies gilt gleichermaßen für sein zeichnerisches Werk und die Malereien wie für zahlreiche Mischtechniken und erst recht für die reinen Bildhauerarbeiten. Die eigentliche Herausforderung und die damit verbundene hohe Anforderung an den Betrachter liegt jedoch auf einer objektivierbaren Ebene: Christoph Bauer vertraut prinzipiell der Sprache der Abstraktion. Direkte Hinweise auf Objekte oder Figuren werden, von chiffrierten Andeutungen abgesehen, größtenteils vermieden. Bei aller Abstraktion stehen Bauers Arbeiten in enger Beziehung zu der visuellen Erfahrbarkeit individuell existenzieller Grundlagen. … Jedes bisherige Bemühen des Künstlers dient dem einen Versuch: über unsere individuell begrenzte Erkenntnisfähigkeit hinaus durch ständiges verbildlichtes Befragen das Unangreifbare zu vergegenwärtigen und der persönlichen Wahrheit näherzukommen.“ (Edgar Just M.A.)

 

„Aus der Vergessenheit – Der Künstler Hugo Gülden“

23. November – 7. Dezember 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 23. November, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Dr. Jens Kremb (Kunsthistoriker und Leiter des Stadtarchivs Bad Honnef).

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h

          
Der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V. lädt gemeinsam mit dem Stadtarchiv Bad Honnef zu der Eröffnung der Ausstellung „Aus der Vergessenheit – Der Künstler Hugo Gülden“ ein. 40 Jahre nach seinem Tod präsentiert das Stadtarchiv erstmals Teile des Nachlasses von Hugo Gülden (1893 – 1985) und gibt so einen Einblick in das Leben und das Werk des Künstlers. In Düsseldorf geboren und dort an der Kunstakademie ausgebildet, wohnte Gülden, zusammen mit seiner Frau Clara Elisabeth, von 1940 bis 1958 in Ittenbach (Königswinter). Neben seiner Tätigkeit als Zeichenlehrer am Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef widmete sich Gülden der bildenden Kunst in den Gattungen Zeichnung und Malerei. Gülden schuf zahlreiche Porträts und Landschaftsdarstellungen aus der Region des Siebengebirges und des Mittelrheins. In der Malerei setzt Gülden Farbe flächig-dekorativ und ornamental ein und gesteht ihr, ähnlich wie Henri Matisse, einen selbstständigen Stellenwert zu. Damit folgt Gülden der französischen Künstler-Avantgarde, zu der er während seiner Aufenthalte in Paris in den 1920er Jahren Kontakt hatte. Nach dem Tod seiner Frau geht Gülden vermehrt auf Reisen, auch in Spanien, wo noch heute Bilder von ihm gehandelt werden. Teilaspekte der Ausstellung wurden von Studentinnen des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Sommersemester 2025 erstellt.

Zoë Mauritz – Merle Biesel: „Hinein. Fort.“

05. – 26. Oktober 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 05. Oktober, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Christina Buttler.
Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch bereichert durch den Pianisten Thomas Solzbacher.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h

Mauritz Porträt   Biesel Porträt   Mauritz2Mauritz3Biesel1Biesel2

“Paying attention is a form of reciprocity with the living world, receiving the gifts with open eyes and open heart.” Robin Wall Kimmerer, Braiding Sweetgrass

Zoë Mauritz (*1997) und Merle Biesel (*1998) lernten sich 2017 während der Studienvorbereitung an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft kennen. Zoë Mauritz studierte später Malerei an der Kunsthochschule Weissensee, Merle Biesel freie Kunst an der Kunstakademie Münster. In der Arbeit von beiden kristallisierte sich schnell ein Interesse an Natur- und Landschaftsdarstellungen heraus: Formen, Strukturen, Muster, die in Landschaften eine Rolle spielen und die Beziehung zwischen Mensch und Raum hinterfragen. Dabei geht es sowohl um einen persönlichen Blick auf Natur als auch um die universelle Beziehung der Menschen zu ihr. Das aufmerksame Beobachten ermöglicht es, sich mit der Umgebung zu verbinden und sie zu übersetzen, in Form von Zeichnung oder Malerei. Naturdefinition und -wahrnehmung sind in ihren Augen in Zeiten der Klima- und Biodiversitätskrise aktueller denn je.
Während ihrer Studien unternahmen sie immer wieder alleine und auch gemeinsam Reisen an Naturorte, die ihre künstlerischen Arbeiten durch das Skizzieren und Malen vor Ort prägten.

 

Klassik im Kunstraum: „Jugendliche Virtuosität“

Mit jugendlicher Frische, technischer Brillanz und feiner Klangkultur präsentieren der 18jährige junge Geiger David Plavsić und der renommierte Pianist und Dirigent Desar Sulejmani am 21. September 2025 um 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm im Kunstraum Bad Honnef.
Auf dem Programm stehen Meisterwerke, die Virtuosität und Ausdruckskraft gleichermaßen fordern und ein breites musikalisches Spektrum entfalten.
Wolfgang Amadeus Mozart fasziniert mit seiner unvergleichlichen Klarheit und Eleganz, während Camille Saint-Saëns in seinen Werken die französische Raffinesse und romantische Leidenschaft aufleuchten lässt.
Einen spannenden Kontrast dazu bildet die Musik von Astor Piazzolla, der mit dem Tango Nuevo eine ganz eigene, temperamentvolle Klangsprache entwickelte.
Das Konzert verspricht einen Abend voller Intensität, Spielfreude und musikalischer Entdeckungen.

Wir trauern um Werner Osterbrink

Wir trauern um Werner Osterbrink, den Vater des Vereins zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Werner Osterbrink war ein Macher. Das christliche Menschenbild war sein Kompass und hat sein Handeln geprägt – seine kommunalpolitische Arbeit, sein Wirken in Wittichenau, sein soziales Engagement und seinen Einsatz für das kulturelle Leben in unserer Stadt. Beharrlich und mit bewundernswerter Kraft hat er für seine Ziele gekämpft – und vieles erreicht.
Ohne ihn gäbe es weder den Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V. noch den Kunstraum. Und auch manches Kunstwerk, das unsere Stadt bereichert, geht auf seine Initiative zurück.
Er hat gezeigt, dass es sich lohnt, Visionen zu entwickeln, an Zielen festzuhalten, auch wenn sie zunächst unerreichbar erscheinen, Verantwortung zu übernehmen, sich zu engagieren.
Werner Osterbrink hat die Arbeit des Vereins zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef bis zuletzt geprägt und eng begleitet.
Wir werden uns bemühen, die Arbeit in seinem Sinne fortzuführen. In Gedanken wird er immer dabei sein.

Danke, Werner!

Ellen Dornhaus: „blühen und verblühen“

06. Juli – 27. Juli 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 06. Juli, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Ellen R. Dornhaus.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa 11 h – 14 h, So 11 h – 14 h

Dornhaus Porträt   Dornhaus2         

Vielleicht lässt es sich nirgendwo anschaulicher darstellen, wie „alles fließt“, wie vergänglich unsere Welt ist, sich dabei aber permanent erneuert, als am Beispiel der Blume. Die Künstlerin Ellen Dornhaus möchte einerseits die Schönheit von Pflanzen, Objekten, Personen festhalten und anderseits zeigen, dass dieser Zustand endlich ist: „Dem Prozess von Wachsen und Welken, den dinglichen Zeugen des Verfalls gebe ich mit meinen Fotoarbeiten ein Bild. Für „Jugend“ und „Alter“ des Menschen habe ich Fotografien von Personen gleichen Alters digital übereinandergelegt und verbunden, um so das Typische dieser Altersklasse sichtbar zu machen.“

Ellen Dornhaus Abitur in Bochum – Studium der Malerei an den Hochschulen für Bildende Künste in Düsseldorf und Hamburg – nach dem 1. Staatsexamen erhielt sie Stipendien des DAAD und des Consejo Sperior de Investigationes Cientificas für ein Jahr Aufenthalt in Spanien – später, schon während ihrer Berufstätigkeit, konnte sie mit einem Kurzstipendium an einem Lehrgang in Taiwan teilnehmen. Ellen Dornhaus ist nach dem Schuldienst am Gymnasium als freie Künstlerin tätig und präsentiert Ausstellungen im In- und Ausland.

Mitgliedschaften: GEDOK-Bonn, Verein Frauenmuseum, IKV Internationaler Künstlerverein, Förderverein des Künstlerforums Bonn, Künstlergruppe SEVEN (Bonn)

 

Klassik im Kunstraum: Libertango mit dem Darnea Quintett

15. Juni 2025, 17.00 Uhr
Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 3

Eintritt: 20 Euro (erm. 10 Euro)

Kartenreservierungen:
02224/73234 oder 0173/2994437 oder klassik@kunstraum-badhonnef.de

 

 

Albert Gehret: „Wahrgenommenes“ – Fotografische Arbeiten im Wandel

01. Juni – 22. Juni 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 01. Juni, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Georg Schnitzler.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa 11 h – 14 h, So 11 h – 14 h

Gehret

Albert Gehret beschäftigt sich seit den 1990er Jahren intensiv mit dem Medium Fotografie – zunächst analog im eigenen Schwarz-Weiß-Labor, später zunehmend digital. Er analysiert und transformiert Wahrgenommenes durch die fotografische Linse, um dessen vermeintlichen Wahrheitsgehalt zu hinterfragen und neu zu definieren. Er nutzt fotografische Mittel, überschreitet jedoch die Grenze zum Dokumentarischen. Durch zeitliche und perspektivische Überlagerungen entstehen Arbeiten, die neue Narrative eröffnen und den Blick auf das Gesehene hinterfragen. Was zunächst wie eine klassische Fotografie erscheint, entpuppt sich als konstruierte Bildwelt, die Manipulation als künstlerisches Mittel bewusst einsetzt und eben dadurch eine tiefere Wahrheit offenbaren lässt.
Seine Werkserien umfassen Multizeitenbilder, Multimotivmontagen und Multiperspektiven – künstlerische Methoden, die fotografisch nicht darstellbare Dimensionen abbilden. Neben diesen konzeptuellen Arbeiten zeigt Albert Gehret in dieser Ausstellung erstmalig auch klassische und experimentelle Fotografien.
Albert Gehret schöpft aus seinem Fotoarchiv von über 150.000 Aufnahmen – Rohmaterial, das als Grundlage für seine vielschichtigen Bildwelten dient. Seit 2024 ist er Mitglied im BBK Bonn Rhein-Sieg und öffnet nun sein Schaffen der Öffentlichkeit.

Gerd Rausch: „CON ESPRESSIVO“

27. April – 11. Mai 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 27. April, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht der Künstler selbst. Ein kurzes Rahmenprogramm gestalten Tuong Phuong (Ausdruckstanz zu den Exponaten) musikalisch begleitet von dem Kontrabassisten Christian Hinz in Form von Improvisationen.

Öffnungszeiten: Fr 15 h – 19 h, Sa 11 h – 18 h, So 11 h – 18 h
An allen Tagen findet eine Führung des Künstlers durch die Ausstellung an jeweils sieben Exponaten statt.

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Der Kölner Künstler Gerd Rausch präsentiert 25 großformatige Gemälde, die zum Teil in den beiden letzten Jahren entstanden sind. Er stellt die Themen Mythologie in Verbindung zu Musikdramen mit der Sprache der bildenden Kunst gegenüber.