Archiv der Kategorie: Aktuell

Elke Post: „ODE AN DEN FRÜHLING“

1. – 22. März 2026
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 1. März, 11.00 Uhr

Die Sopranistin Petra Labitzke stellt mit ihrem Programm einen musikalischen Bezug zu den Werken der Ausstellung her. Sie begleitet sich selbst am Flügel und singt unter anderem die Rosenarie aus Mozarts Figaros Hochzeit, mit der sie an der Würzburger Oper debütierte.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa und So 11 h – 14 h
Führung durch die Ausstellung mit der Künstlerin: Freitags 6.3., 13.3., 20.3. jeweils 17 h

           

Elke Post zeigt Werke aus der aktuellen Serie ODE AN DEN FRÜHLING sowie Arbeiten aus den Bilderserien MEER WALD, WANDERNDE BLÜTEN und weiteren Werkgruppen.
Aus ihren Fotografien und Illustrationen komponiert die Künstlerin poetische Bildräume. Naturmotive wie Landschaften, Wälder, Bäume und Blüten werden aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und neu zusammengeführt. In dieser Verschiebung entsteht eine autonome Bildsprache von stiller, unverwechselbarer Ästhetik.
In der Serie MEER WALD verschmelzen Bäume und Meer zu fantasievollen Bildwelten, die ihre tiefe Verbindung und gegenseitige Durchdringung sichtbar machen.
Die Werkreihe WANDERNDE BLÜTEN löst florale Motive aus ihrem natürlichen Gefüge: Sie durchqueren neue Räume, wandern über Landschaften und das Meer und eröffnen dabei unerwartete, poetische Zusammenhänge.
Ergänzt werden die aktuellen Arbeiten durch ausgewählte Schwarz-Weiß-Fotografien, analog aufgenommen vor den 2000er-Jahren. Sie treten in einen spannungsvollen Dialog mit den neueren Werken und machen die Kontinuität wie auch die Entwicklung im künstlerischen Arbeiten von Elke Post sichtbar.

Albert Gehret: „Wahrgenommenes“ – Fotografische Arbeiten im Wandel

01. Juni – 22. Juni 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 01. Juni, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht Georg Schnitzler.

Öffnungszeiten: Fr 16 h – 19 h, Sa 11 h – 14 h, So 11 h – 14 h

Gehret

Albert Gehret beschäftigt sich seit den 1990er Jahren intensiv mit dem Medium Fotografie – zunächst analog im eigenen Schwarz-Weiß-Labor, später zunehmend digital. Er analysiert und transformiert Wahrgenommenes durch die fotografische Linse, um dessen vermeintlichen Wahrheitsgehalt zu hinterfragen und neu zu definieren. Er nutzt fotografische Mittel, überschreitet jedoch die Grenze zum Dokumentarischen. Durch zeitliche und perspektivische Überlagerungen entstehen Arbeiten, die neue Narrative eröffnen und den Blick auf das Gesehene hinterfragen. Was zunächst wie eine klassische Fotografie erscheint, entpuppt sich als konstruierte Bildwelt, die Manipulation als künstlerisches Mittel bewusst einsetzt und eben dadurch eine tiefere Wahrheit offenbaren lässt.
Seine Werkserien umfassen Multizeitenbilder, Multimotivmontagen und Multiperspektiven – künstlerische Methoden, die fotografisch nicht darstellbare Dimensionen abbilden. Neben diesen konzeptuellen Arbeiten zeigt Albert Gehret in dieser Ausstellung erstmalig auch klassische und experimentelle Fotografien.
Albert Gehret schöpft aus seinem Fotoarchiv von über 150.000 Aufnahmen – Rohmaterial, das als Grundlage für seine vielschichtigen Bildwelten dient. Seit 2024 ist er Mitglied im BBK Bonn Rhein-Sieg und öffnet nun sein Schaffen der Öffentlichkeit.

Gerd Rausch: „CON ESPRESSIVO“

27. April – 11. Mai 2025
Kunstraum Bad Honnef (Rathausplatz 3)

Vernissage: 27. April, 11.00 Uhr
Zur Einführung spricht der Künstler selbst. Ein kurzes Rahmenprogramm gestalten Tuong Phuong (Ausdruckstanz zu den Exponaten) musikalisch begleitet von dem Kontrabassisten Christian Hinz in Form von Improvisationen.

Öffnungszeiten: Fr 15 h – 19 h, Sa 11 h – 18 h, So 11 h – 18 h
An allen Tagen findet eine Führung des Künstlers durch die Ausstellung an jeweils sieben Exponaten statt.

Rausch Porträt   Rausch1   Rausch2   Rausch3   Rausch4 
Der Kölner Künstler Gerd Rausch präsentiert 25 großformatige Gemälde, die zum Teil in den beiden letzten Jahren entstanden sind. Er stellt die Themen Mythologie in Verbindung zu Musikdramen mit der Sprache der bildenden Kunst gegenüber.

 

Johannes Reinarz: „Im Anfang war die Balustrade“. Retrospektive

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Kunstraum derzeit geschlossen.
Wir bemühen uns, sobald das möglich ist, die Johannes-Reinarz-Ausstellung noch öffentlich zu präsentieren.
Notwendige Änderungen im Hinblick auf das weitere Jahresprogramm geben wir zu gegebener Zeit bekannt. 

Ausstellung vom 15. März bis ??? (leider derzeit nicht zu besichtigen)
Vernissage: 15. März, 11.00 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Gisela Reinarz, Kuratorin

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu der Vernissage zu kommen oder sich die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Kunstraums anzuschauen.

Öffnungszeiten: Do – Fr 16 – 19 Uhr, Sa – So 10 – 13 Uhr

  Foto Reinarz Porträt                             Foto Reinarz 1   Foto Reinarz 2   Foto Reinarz 3   Foto Reinarz 4    

Am 5. März würde der Bad Honnefer Künstler Johannes Reinarz 100 Jahre alt.
Aus diesem Anlass lädt der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V. gemeinsam mit seiner Familie zu einer Gedenkausstellung ein.

„Ich bewundere sie seit langer Zeit und habe versucht, sie aus der Versenkung zu holen und sie von ihrem Schattendasein zu befreien.“ Diese Liebeserklärung an die Balustrade schreibt der rheinische Bildhauer und Maler Johannes Reinarz in seinem Bildband „Au commencement était la balustrade“.

In Honnef geboren und aufgewachsen, gehörte Johannes Reinarz nach dem 2. Weltkrieg an den Kölner Werkschulen zu den ersten Schülern der Bildhauerklasse von Professor Wolfgang Wallner. 1952 begann er nach dem Abschluss des Studiums seine Karriere als freischaffender Künstler. Bestanden seine Werke zunächst noch aus sakralen Motiven und waren von einer nüchternen Schönheit, so wurden sie im Laufe der Jahre immer abstrakter, spannungsvoller und experimenteller.

1968 gründete er mit fünf weiteren Künstlern die Bonner Künstlergruppe „SEMIKOLON“, die bis heute besteht und die regionale Kunstszene mitbestimmt. Neben der lokalen Kulturarbeit bemühte sich Johannes Reinarz durch wechselseitige Ausstellungen um einen regen europäischen Kulturaustausch.
Seine letzte Schaffensperiode verbrachte der Bildhauer in der Provence und widmete sich dort bis zu seinem Tod im November 2004 einem einzigen Thema, nämlich der „Balustrade“.
Seine farbenreichen Bilder und skurrilen Skulpturen zeugen von einer ungebrochenen, kindlich verspielten Lebensfreude und unerschöpflicher Schönheit des Lebens sowie von einer erotischen Lebenslust, die mit viel Humor den Respekt und die Achtung vor der menschlichen Kreatur und der göttlichen Schöpfung niemals verliert.

+++ Wenn Sie zu den Ausstellungen im Kunstraum eingeladen werden möchten, schicken Sie uns bitte einfach eine Mail: cornelia.nasner@t-online.de +++