Archiv der Kategorie: 2020

„Auf Spurensuche – Kloster Heisterbach“ – Kursatelier Middelmann

Ausstellung vom 9. Februar bis zum 1. März 2020
Vernissage: 9. Februar 2020, 11.00 Uhr
Einführung in die Ausstellung: Jürgen Middelmann

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu der Vernissage zu kommen oder sich die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Kunstraums anzuschauen.

Öffnungszeiten: Do – Fr 16 – 19 Uhr, Sa – So 10 – 13 Uhr
NICHT am 20., 22. und 23.2. (Karneval)

Sonderveranstaltung der VHS Siebengebirge: Künstlergespräch am 18.2.2020 um 19.00 Uhr

Middelmann Foto 1 Gruppenfoto neu   Middelmann Foto 2 von der Höh neu   Middelmann Foto 3 Gans-Schnitzler neu   Middelmann Foto 4 Keßler neu   Middelmann Foto 5 Dorlöchter neu

Das Gelände der Ruine des Klosters Heisterbach, mit dem sich Ina von der Höh, Jutta Gans-Schnitzler, Kathrin Keßler und Wolfgang Dorlöchter intensiv beschäftigt haben, ist auch heute noch ein viel besuchter Ort. Die Werke der vier Ausstellenden sind entstanden unter dem Thema „Auf Spurensuche“ am und im Kloster Heisterbach und leisten einen Beitrag zur Sensibilisierung für die eigene Kunst- und Kulturgeschichte.
Ina von der Höh beschäftigte sich mit der Historie des Klosters und den noch sichtbaren und gezeigten Spuren auf dem Gelände. Ursprünglicher Grundriss, Kapitellornamente und die Lebensordnung des Klosters fließen in ihre Arbeit mit ein. Acrylbilder und Holzschnitte wurden entwickelt.
Jutta Gans-Schnitzler spürte den alten vulkanischen und spirituellen Energien des Ortes nach. Ebenso setzte sie sich mit der touristischen Anziehung und dessen Auswirkung auseinander. Sie malt abstrakte Ölbilder auf Leinwand.
Kathrin Keßler entdeckte bemerkenswerte Details auf dem Gelände, die die historische und gegenwärtige Situation der Anlage in den Blick nehmen. Sie entwickelte eine Wandarbeit aus Malerei, Grafik und Kleinobjekten.
Wolfgang Dorlöchter nahm die Stationen des Kreuzweges in den Blick und schaffte eine spannende Gegenüberstellung der alten Motive mit neuen abstrakten Ölbildern. Die Farbflächen sind in Farbe und Form solange behandelt, bis die Darstellung des Gegenstandes zurücktritt.
Über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren stellten sich die Künstler vielseitigen Fragen, z.B.: Wie geht man mit einem Raum der Andacht und Stille im Verhältnis  zur Besucheröffentlichkeit um?
Lassen Sie sich überraschen von der Vielseitigkeit dieses Ortes.

 

 

 

 

 

Lars Ulrich Schnackenberg: „WIR“

Ausstellung vom 5. bis zum 26. Januar 2020

Vernissage: 5. Januar 2020, 11.00 Uhr.
Einführung in die Ausstellung: Dr. Gabriele Uelsberg (Direktorin des LVR-LandesMuseums Bonn)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu der Vernissage zu kommen oder sich die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Kunstraums anzuschauen.

Öffnungszeiten: Do – Fr 16 – 19 Uhr, Sa – So 10 – 13 Uhr

 Foto Schnackenberg 1   Foto Schnackenberg 2   Foto Schnackenberg 3       

Der Künstler L.U. Schnackenberg studierte Design an der FH in Augsburg, Holzbildhauerei an der FS in Oberammergau und Bildhauerei an der UdK in Berlin bei Bernhard Heiliger. Schnackenberg war Professor an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
2002 durch eine schwere Krankheit gezwungen, die Stahlbildhauerei aufzugeben, machte er sein zweites Arbeitsfeld zu seinem neuen und erweitertem Ausdrucksmittel. 

Ausstellungen in Deutschland, USA und Japan, u.a. Galerie der Berliner Festspiele – Galerie Linneborn, Bonn – Kunsthof Weihergut, Salzburg – Galerie im GGKB-Zentrum, Berlin – Galerie Acht P&O, Bonn – CYNETart 2000 im Hygiene Museum Dresden – Contemporary-art-festival, Modern Museum Saitiama, Tokyo – Islip Art Museum, Lang Island – Große Münchner Kunstausstellung – Ausstellung der Stippedaten und Kunstpreisträger der Stadt Bonn, Kunstmuseum Bonn – Kunstverein Linz am Rhein.

Die Ausstellung reflektiert ein breites Gesellschaftsbild unter Einbeziehung von Grenzlandbildern. Die Kunstwerke des Künstlers beschäftigen sich mit Schlaglichtern gesellschaftlichen Tuns.

„Der Aspekt Humanismus und Empathie, die ich als eine Voraussetzung einer kultur-zivilisierten Gesellschaft von Gestern, Heute und Morgen sehe, sind die Visionen der Bilder in dieser Ausstellung.“ (Lars Ulrich Schnackenberg)

Schnackenbergs Werke sind Bilder, die Abbild waren, als Fotografie meist, gespeichert, digitalisiert, gerastert. Im Sinne von Vergangenheit. Hier ist der Ausgangspunkt des Künstlers zu seinem Schaffen. Aus dem Bild einer Vergangenheit gestaltet sich durch Reduktion eine Veränderung, die anders und neu ist. Ein anderer Weg, doch die gleiche Intuition ist, mehrere Orte oder Erinnerungen der Vergangenheit in einer neuen Bilderwelt zu verschränken. Die entstandenen Bilddateien werden gedruckt und in einem zweiten Verfahren mit einer Enkaustik–Malerei weiter bearbeitet bis ein eigenständiges Bild entsteht.